Brennstoff Holzpellets
| Der Energiebedarf für die Herstellung von Holzpellets ist äußerst gering und beträgt nur etwa zwei bis drei Prozent des Energiegehaltes der Pellets. Die Nutzung von Pellets als Brennstoff leistet gleichzeitig einen Beitrag zum Schutz der Wälder, da bei der Verbrennung von Holzpellets weniger Schwefeldioxid abgegeben wird. Schwefeldioxid ist maßgeblich an der Entstehung des so genannten Sauren Regens beteiligt, der wiederum eine Mitverantwortung am Waldsterben trägt. Ein weiterer Aspekt, der für die Verwendung von Pellets spricht, ist das geringere Transportrisiko. Das Risiko einer Umweltverschmutzung durch Tankerunglücke oder Lecks in Gaspipelines entfällt. Ebenso verringert sich die Gefahr von Bränden, Explosionen oder Grundwasserverunreinigungen bei der Brennstofflagerung im Vergleich zu den fossilen Energieträgern. Aus ökonomischer Sicht trägt die verbreitete Nutzung von Holzpellets als Brennstoff beispielsweise zur Schaffung von regionalen Arbeitsplätzen bei. - Es entstehen zahlreiche neue Arbeitsplätze in Industrie, Gewerbe und Dienstleistung sowie in der Forst- und Landwirtschaft durch die Produktion und Nutzung von heimischem Holz. Die sozialen Strukturen einer Region werden damit gesichert und verbessert. |

